Was war der Machtkampf in der #CSU für ein Spektakel in den letzten Wochen. Dabe…

Was war der Machtkampf in der #CSU für ein Spektakel in den letzten Wochen. Dabei gab es seit Bestehen der CSU noch keinen geordneten Führungswechsel. Am Ende hat der in der Parteiführung umstrittene #Söder gewonnen, über den der bisherige Chef #Seehofer mal sagte, er sei „von Ehrgeiz zerfressen“, hätte „charakterliche Schwächen“ und „zu viele Schmutzeleien“. Na er muss es ja wissen. So oder so kommt jedoch kein politischer Wandel. Denn einig ist man sich immer darin, die wirtschaftlichen Interessen des in Bayern beheimateten Großkapitals, wie Siemens, BMW usw. zu vertreten, den Nutznießern der deutschen Reaktion.

In dessen Kontinuität steht die CSU, deren langjähriger Vorsitzender und großes Vorbild #FranzJosefStrauß den Charakter dieser „Sammlungsbewegung zur Rettung des Vaterlandes“ prägte. Als er Kanzler werden wollte, ging er sogar so weit, den größten Anschlag in der Geschichte der BRD, das rechtsextreme Oktoberfest-Attentat der politischen Linken in die Schuhe zu schieben. Zehn Jahre früher noch warb ein „CSU-Freundeskreis“ für Strauß: »Wir haben (…) an alle NPD-Sympathisierenden die Parole ausgegeben: Wählt CDU/CSU, stärkt die Opposition, verhelft ihr wieder zur Macht! Franz Josef Strauß ist der kommende Mann – er löst Adolf Hitler nicht ab, er ersetzt ihn auch nicht, er hat aber Führungsqualitäten! (…) Die Bundeswehr soll eine national ausgebildete Streitmacht werden, das Offizierskorps wartet auf den starken Mann: Franz Josef Strauß! Die deutsche Jugend braucht sichere, straffe Führung – mit Strauß an der Macht wird sie entsprechend hart und national erzogen. (…) Es geht um Deutschland!«. Denn rechts neben der CSU ist die Wand und so war sie es, die die Zerschlagen der Gewerkschaften und die Etablierung des Führerprinzips durch die Hintertür einführen wollte.

Mit dieser Zeit und deren Funktionären, wie Franz Josef Strauß, identifiziert sich die CSU auch heute noch und feierte vor zwei Jahren ausgiebig seinen 100. Geburtstag. Ob Söder dieses Erbe für die CSU erfolgreich weiterführen kann, wird sich zeigen. Seine parteiinternen Rivalen stehen alle bereit, um nach einem möglichen Reinfall bei der Landtagswahl nächstes Jahr das Ruder zu übernehmen. Nutzen wir die Zeit, um uns von lauter AfD u.a. nicht von den Antreibern der Rechtsentwicklung in Bayern ablenken zu lassen und aktiv zu werden gegen die CSU!

Denn egal ob Söder oder Seehofer: FCK CSU – Für ein revolutionäres Bayern!