Um auf die Kriminalisierung von Antifaschismus, die Zurückdrängung jugendlicher…

Um auf die Kriminalisierung von Antifaschismus, die Zurückdrängung jugendlicher Mitbestimmung, den Abbau von Menschenrechten und den allgemeinen Rechtsruck hinzuweisen, haben wir uns erlaubt Neumarkt etwas umzugestalten und:

– Den Berliner Bär am Kurt-Romstöck-Ring ein neues Outfit verpasst

– Eine Refugees Welcome Fahne am Neumarkter Rathausplatz gehisst

– Gegen den Rechtsruck durch CSU und AFD protestiert

-Und in der unmittelbaren Nähe des, für Jugendlichen absolut unattraktiven, G6 – Haus für Jugend, Bildung und Kultur, die Forderung nach einem selbstverwalteten Jugendtreff gestellt

Warum?

Diese vier Themen bewegen viele Jugendliche. Manche mehr, manche weniger. Vor allem aber, reflektieren Sie die vergangene Politik der CSU. Wenn Jugendliche daran gehindert werden, legitimen Protesten beizuwohnen, wie vergangenes Jahr in Rosenheim, wenn immer Menschen, die eine feste Verankerung in unserem Leben haben oder einfach nur ungestört leben wollen abgeschoben werden und dabei auch noch zynisch Witze darüber gemacht werden, wenn sich eine CSU in ihrer Rhetorik und in ihrem Handeln, immer offensichtlicher einer extrem rechten AFD annähert und wenn selbstverwaltete Projekte von Jugendlichen immer weiter zurückgedrängt werden, Sie sogar mit Repressalien rechnen müssen, dann ist es im ersten Schritt erst einmal wichtig darauf aufmerksam zu machen.

In wenigen Tagen sind Landtagswahlen und eines ist vollkommen klar: Weder CSU und AFD vertreten die Interessen der Jugend und setzen sich mit ihrer Politik für eine nachkommende Generation ein. Und auch diese Wahl wird uns der erhofften Gleichberechtigung, Transparenz und Mitbestimmung nicht näher bringen, ganz egal wer ab Sonntag in die Regierung gehen kann.

Wir können es nur selbst in die Hand nehmen, nur selbst unsere Forderungen ausformulieren und nur selbst dafür kämpfen.

Dennoch ist es wichtig wählen zu gehen und die Befugnisse derer, die unsere Rechte abbauen wollen, einzuschränken!