Seit Wochen streiken Beschäftigte an den Unikliniken in Düsseldorf und Essen für...

Seit Wochen streiken Beschäftigte an den Unikliniken in Düsseldorf und Essen für…

Seit Wochen streiken Beschäftigte an den Unikliniken in Düsseldorf und Essen für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen.

Ähnlich wie auch in Bayern sind die dortigen Kliniken vollkommen überlastet. Die fortschreitende Ökonomisierung des Gesundheitswesen führt dazu, dass Kliniken unter Druck stehen wie ein Unternehmen zu wirtschaften und Profit zu erzielen. Gesundheit wird so zur Ware. Die Einrichtungen sparen an Personal und dementsprechend müssen sich eine Handvoll Kolleginnen und Kollegen um die vielen PatientInnen kümmern. Konkret bedeutet das eine hohe Belastung, Stress und Burn Outs für die Beschäftigten und eine mangelnde Betreuung, Sicherheitsrisiken und Vernachlässigung für die Patienten.

Während Millionen Euro für andere Projekte ausgegeben werden und es für Konzerne finanzielle Unterstützung gibt, behauptet die Nord­rhein-West­fä­lische Landesregierung das der geforderte Personalausbau und die Einrichtung einer verbindlichen Personalbemessung nicht finanzierbar sei. Von wegen! Geld ist genug da, Zeit es uns zu holen!

Die personelle Überlastung in Krankenhäusern und schlechte Arbeitsbedingungen der Beschäftigen betreffen uns alle. Darum lasst uns auch gemeinsam für eine Veränderung der bestehenden Verhältnisse kämpfen! Egal ob als Beschäftigte oder Patienten, in Bayern oder in NRW, Pflegenotstand stoppen!

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Foto (SDAJ Düsseldorf)