Gestern und heute feiern wir zum Tag der Befreiung vom Faschismus sowie zum Tag …

Gestern und heute feiern wir zum Tag der Befreiung vom Faschismus sowie zum Tag des Sieges der Roten Armee die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht vor 74 Jahren.
Dies bedeutete ein Ende des zerstörerischen Krieges in Europa sowie das Ende der terroristischen Diktatur.
Wir waren als SDAJ München im Zuge dessen gestern auf der Demo „Erinnern heißt kämpfen!“.

Die Hauptlast des Krieges trug die Sowjetunion: über 25 Millionen SowjetbürgerInnen starben während des zweiten Weltkrieges.
Bereits wenige Wochen nach dem Überfall auf die Sowjetunion Ende Juni 1941 stand die deutsche Wehrmacht vor den Toren Leningrads (heute: Sankt Petersburg), einer der größten Städte der Sowjetunion und bildeten bis zum 08. September 1941 einen Blockadering um die Stadt, um sie von der Außenwelt abzuschneiden.
In den folgenden 872 Tagen, bis zum 27. Januar 1944, wurde systematisch versucht, die Stadt auszuhungern. Es gab massive Bombardements auf die Stadt, insbesondere auf Lebensmittellager sowie Strom- und Wasserwerke. Es starben rund 1,1 Millionen der rund 3 Millionen Bewohner Leningrads.

Heute, 75 Jahre nach Ende der Belagerung Leningrads, scheinen unsere Medien aber nicht mehr der Meinung zu sein, dass es sich dabei um eines der größten Kriegsverbrechen der Menschheitsgeschichte handelt, sondern sehen darin den Unwillen der sowjetischen Regierung, ihrer Bevölkerung zu helfen. Mehr dazu kannst du in unserer neuen POSITION lesen, die du einfach bei uns im KommTreff (Holzapfelstraße 3) kaufen kannst (beispielsweise immer Dienstags an unserem Gruppenabend, ab 18.30 Uhr), oder du bestellst sie dir als Abo unter: https://www.sdaj.org/position/