Die Münchnerin Andrea Wolf war in den 1980er/90er Jahren aktiv in der radikalen …

Die Münchnerin Andrea Wolf war in den 1980er/90er Jahren aktiv in der radikalen Linken. 1997 ist sie nach Kurdistan gegangen und wurde dort am 23.10.1998 zusammen mit anderen KämpferInnen der PKK durch die türkische Armee gefangen genommen und ermordet. Bis heute gilt sie offiziell als „Verschwundene“. Ein FreundInnenkreis hat seitdem viele Hinweise untersucht, sich mit Zeugen des Massakers getroffen, Verfahren gegen das türkische Militär in der Türkei eingeleitet und beim uropäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Klage eingereicht. In seinem Urteil von 2010 hat der EGMR die Türkei gerügt, trotz stichhaltiger Beweise eine effektive Aufklärung des Kriegsverbrechens verhindert zu haben.
Im Gedenken an Andrea Wolf findet am Samstag, 27. Oktober um 13 Uhr eine Demonstration am Marienplatz statt #DeutscheWaffenTatortKurdistan – Demo im Gedenken an Andrea Wolf und um 18.30 Uhr eine Veranstaltung im Bellevue di Monaco „Die Kriegsmaschine lahmlegen“ Erinnern – Gedenken – Kämpfen